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Samstag, 28. Oktober 2006

Skandal

Nach dem Weinskandal, der Teigwarenverseuchung und den Salmonellenhähnchen nun auch noch das:
NaCl im Kochsalz entdeckt

Mehrere deutsche Institute wiesen etwa zur gleichen Zeit hohe Konzentrationen von NaCl im Kochsalz nach.

Sie schlugen jetzt Alarm, nachdem festzustehen scheint, daß so gut wie alle europäischen Salzwerke betroffen sind. Ob auch das aus Meerwasser gewonnene Kochsalz diese Chemikalie enthält, wird zur Stunde geprüft. Das Bundesgesundheitsamt hält es für wahrscheinlich, will den Ermittlungen aber nicht vorgreifen.

NaCl bedeutet "Natriumchlorid"; es ist also eine Natrium-Chlor-Verbindung. Natrium ist ein hochagressives Element; es darf nicht einmal in normaler Raumluft gelagert werden; direkter Hautkontakt ist unbedingt zu vermeiden und kann zu schweren Verätzungen führen.

Und was Chlor ist, weiß heute jedes Kind. Man gibt es dem Wasser in Badeanstalten zu, verwendet es zur Herstellung von Reinigungsmitteln und setzt es in Form von Chloroform zur Betäubung ein, um nur einige Beispiele zu nennen.

Und so etwas im Kochsalz?

Da faßt man sich doch an den Kopf und versteht die Welt nicht mehr.
Wie kam das NaCl ins Kochsalz? Warum wurde es erst jetzt darin entdeckt? Wer sind die Verantwortlichen? Das sind die Fragen, deren schnelle Beantwortung die Öffentlichkeit jetzt mit Nachdruck fordert.

Der Bundesgesundheitsminister: "Wir werden die Sache rückhaltlos aufklären."

Der Oppositionsführer: "Es gibt für uns keinen Zweifel, daß die Bundesregierung auch hier wieder versagt hat."

Dr. Salinowsky vom Verband Deutsches Salz: "Natriumchlorid war auch früher schon im Kochsalz."

"Also schon wieder Verschleierungstaktik!", argwöhnen die Grünen; sie vermuten atomare Aufspaltung des Salzes durch bis in große Tiefen reichende Strahlung aus den Kernkraftwerken.

Die Welt haelt den Atem an, da droht schon der naechste Skandal:
Bei Untersuchungen des Oeko-Instituts Hamburg wurden in Bier erschreckend hohe Konzentrationen von Ethanol nachgewiesen!

hier
nömix - 29. Okt, 09:12

Ein Bierskandal nach dem anderen !
An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass ahnungslose Biertrinker in Deutschland jährlich durchschnittlich 100 Millionen Hektoliter mit Dihydrogen-Monoxid angereichertes Bier konsumieren. Dihydrogen-Monoxid, eine außerordentlich gefährliche Substanz, durch deren übermäßige orale Einnahme weltweit Jahr für Jahr zehntausende Menschen ums Leben kommen.
( http://noemix.twoday.net/stories/1862184 )

Und schon wieder ein Weinskandal !
Weinkonsumenten ahnungslos: viele Rotweine werden zur Farbsättigung mit dem aus Sambucus nigra mit sulfitiertem Dihydrogen-Monoxid extrahierten Farbstoff Anthocyanid E 163 versetzt.
.

Bolle Lehmann - 30. Okt, 11:01

Radio Eriwan meldet:

In der Nacht vom 28.10. zum 29.10. ereignete sich in Ostwestfalen eine Katastrophe.
Wegen der Zeitumstellung dauerte ein kleineres Gewitter so ungewöhnlich lange das mehrere Keller mit der Chemikalie Dihydrogen-Monoxid verseucht wurden, die wie die Universität Bielefeld herausfand, Hauptbestandteil des Sauren Regens ist.
Die Feuerwehr wird die Lage hoffendlich bald wieder unter Kontrolle haben.

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